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„‘Leben in Fülle‘ bedeutet lebendige Beziehungen“

Katholische Verbände tagen zu zukunftsweisenden Formen des gesellschaftlichen Lebens und Wirtschaftens

Die Mitglieder und Gäste der Arbeitsgemeinschaft katholischer Organisationen und Verbände Diözese Rottenburg-Stuttgart (ako) befassten sich im Rahmen ihrer Jahrestagung am 19./20. Januar 2018 unter der Überschrift „Leben in Fülle“ mit einer breiten Palette von Lebensweisen, Ideen und Projekten, die „erfülltes Leben“ für Viele ermöglichen sollen: die Stadt Stuttgart hat im städtischen Eigenbetrieb leben&wohnen die Gemeinwohlökonomie eingeführt, die Seniorengenossenschaft Riedlingen organisiert Hilfe für Ältere und nutzt dabei gleichzeitig ihr Potential, in der Lebens-, Wohn- und Arbeitsgemeinschaft Schloss Tempelhof versuchen 120 Menschen eine ökologisch nachhaltige, sozial gerechte und sinnerfüllte menschliche Daseinsform zu leben.

Den ganzen Artikel haben wir als Download für Sie bereitgestellt. Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der ako (Arbeitsgemeinschaft
katholischer Organisationen und Verbände der Diözese Rottenburg-Stuttgart) www.ako.drs.de

"Es ist einfach gut, dass Sie da sind"

Seit 35 Jahren gibt es im Caritas-Krankenhaus Bad Mergentheim den ehrenamtlichen Besuchsdienst der Grünen Damen. Diese Jubiläum war Anlass für eine Feierstunde und verschiedene Ehrungen. Lesen Sie dazu den Presseartikel.

Netzwerk gegen zunehmende Einsamkeit

Freiburg, 25.01.2018; „Auch deutsche Politiker fordern mehr Einsatz im Kampf gegen Einsam-keit“ titelte vergangene Woche das Nachrichtenportal Spiegel-Online. Nachdem in Großbritannien entschieden wurde, dass es ein eigenes Ministerium für Einsamkeit geben soll, wird auch in Deutschland ein besonderer Bedarf gesehen.

Die Forderung nach “mehr Einsatz im Kampf gegen Einsamkeit“ von Politikern des deutschen Bun-destages wollen wir als Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. (CKD) - Das Netzwerk von Ehrenamt-lichen, das in diesem Arbeitsfeld tätig ist doppelt unterstreichen. Nachdem die Tragweite für Politik, Demokratie und Gesellschaft immer sichtbarer wird, erwarten wir, dass dieser Forderung nach mehr Einsatz gegen Einsamkeit konkrete Taten folgen.

Der Bedarf an Nähe und Zuwendung wird zunehmen. Der demografische Wandel, Abwanderungen aus ländlichen Räumen, die älter werdende Gesellschaft, der zunehmend angespannte Wohnungsmarkt, geforderte berufliche Mobilität und die weiter auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich sind einige Auslöser.

Was die Politik jetzt fordert − Lösungen, Ideen und Strukturen gegen Einsamkeit, Anonymität bzw. für mehr sozialen Zusammenhalt und Miteinander − setzen die Ehrenamtlichen der Caritas-Konferenzen Deutschlands e.V. (CKD) in der Praxis in ihren Diensten, Projekten und Initiativen vor Ort bereits um. Mit Besuchsdiensten, Kleiderkammern, Mittagstischen, Patenschaftsprojekten, Begegnungszentren, der Begleitung und Unterstützung von Flüchtlingen und verschiedenen anderen Projekten setzen sich CKD-Ehrenamtliche für die Teilhabe der Menschen am Rand der Gesellschaft ein und leisten einen wichtigen Beitrag zur Verhinderung von Vereinsamung. Wer regelmäßig besucht wird, lebt länger.

Das Wissen, viele Konzepte, Ideen und Beispiele guter Praxis sowie motivierte Ehrenamtliche sind in den CKD bereits vorhanden. Oft fehlt es aber an finanzieller, politischer und struktureller Unterstüt-zung, um noch mehr zu tun. Hier müssen Politikerinnen und Politiker handeln.

Ideen und gute Praxis aus unserem bundesweiten Netzwerk und darüber hinaus stellen wir in unseren Publikationen vor. Die Arbeitshilfen und Handbücher für Ehrenamtliche greifen das Thema Solidarität, sozialer Zusammenhalt und Miteinander aus verschiedenen Perspektiven auf. Wir zeigen Ideen, Lö-sungen und Methoden und konkrete Praxisbeispiele auf, die Ehrenamtliche im CKD-Netzwerk aber auch außerhalb zum Nachahmen und Entwickeln eigener Projekte anregen.

Caritas-Konferenzen Deutschland e. V. – Das Netzwerk von Ehrenamtlichen
Ulrich Böll
Referent
Karlstraße 40, 79104 Freiburg
Telefon: 0761 200-744
E-Mail: ulrich.boell@caritas.de