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Damit Trauernde nicht allein gelassen sind

Damit Trauernde nicht allein gelassen sind

Neuhausen, 11. November 2017 – Rund 1300 Euro aus dem Stiftungsfonds „Fit fürs Ehrenamt“ der Caritas-Konferenzen Deutschlands/Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart fließen in das Projekt „Wege durch die Trauer“ der katholischen Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus auf den Fildern. In dem Projekt werden Ehrenamtliche ausgebildet, um Trauernde in ihrer schweren Zeit zu begleiten.

Bereits seit 2006 gibt es dieses Angebot in der Gemeinde; dabei kümmern sich qualifizierte Ehrenamtliche in regelmäßig angebotenen Gesprächskreisen oder auch individuell um Trauernde. Dieses Angebot wird zunehmend wichtig, denn pastoralen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern fehlt die Zeit für eine längerfristige Begleitung und das persönliche Gespräch. Und der Bedarf steigt: Mit der Zunahme alternder Menschen steigt auch die Zahl derer, die unter dem Verlust eines lieben Angehörigen oder Weggefährten leiden. So mancher gerät dadurch aus dem seelischen Gleichgewicht. Am schlimmsten ist der Tod eines Kindes oder eines Partners, mit dem das gemeinsame Leben über Jahrzehnte gestaltet wurde.

Die Kirchengemeinde St. Petrus und Paulus will diese Menschen in ihrer Trauer nicht sich
selbst überlassen. Deshalb bildet sie bereits seit elf Jahren Ehrenamtliche für die Trauerbegleitung aus und unterstützt sie. Dies ist umso wichtiger, da die Hilfe für Trauernde viel Fingerspitzengefühl, Sensibilität und Wissen über die Trauerphasen und ihre Auswirkungen auf den Betroffenen erfordert. Dafür erhielt sie nun die Mittel aus dem CKD-Stiftungsfonds, der die Aus- und Weiterbildung sozial-caritativ tätiger Ehrenamtlicher fördert.

Sigrid Schorn
Geschäftsführerin der CKD

Info: Der Stiftungsfonds der CKD „Fit fürs Ehrenamt“ wurde 2005 gegründet, um die Aus- und Weiterbildung Ehrenamtlicher in CKD-Gruppen zu unterstützen. Aus den Zinserträgen werden jährlich ehrenamtliche Qualifizierungen gefördert, die zu mehr Solidarität und Menschlichkeit am Wohnort oder in der Kirchengemeinde beitragen.

Foto: Petra Raditsch, Diözesanvorsitzende der Caritas-Konferenzen Deutschlands Diözesanverband Rottenburg-Stuttgart (r.) überreicht Hildegard Hehn (Mitte), 2. Vorsitzende des Kirchengemeinderats, und Susanne Weber, zukünftige Mitarbeiterin im Projekt „Wege durch die Trauer“ den Scheck über 1 264,15 Euro aus Mitteln des CKD-Stiftungsfonds



Informationen zu den Caritas-Konferenzen Deutschlands Rottenburg-Stuttgart:
In der Diözese Rottenburg-Stuttgart sind 250 karitative Gruppen in Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen mit rund 6500 Ehrenamtlichen Mitglied bei den Caritas-Konferenzen Deutschlands. Im Sinne der Hilfe zur Selbsthilfe tragen die Mitglieder der CKD zum Aufbau nachbarschaftlicher Netzwerke und sozialer Initiativen bei. Der Diözesanverband setzt sich für attraktive Rahmenbedingungen im karitativen Ehrenamt ein und vertritt die Interessen Ehrenamtlicher sowie von Menschen in sozialen, finanziellen und psycho-sozialen Notlagen in Kirche und Gesellschaft als Mitgliedsverband des Diözesancaritasverbandes. Weitere Informationen finden Sie unter www.ckd-rs.de oder auf Anfrage unter geschaeftsstelle@ckd-rs.de oder T.: 0711/2633-1161.