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GlücksSpirale fördert soziale Projekte

105.367 Euro Unterstützung für die CKD Rottenburg-Stuttgart

Mit insgesamt 105.367 Euro unterstützt die GlücksSpirale die Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) des Diözesanverbandes Rottenburg-Stuttgart. Die Mittel der Rentenlotterie ermöglichten den Aufbau einer Projektkoordinationsstelle für zehn Initiativen. Im Rahmen „Menschen besuchen und begleiten – ein Projekt zum Aufbau nachbarschaftlicher Netzwerke“ entwickelten diese Ideen für ein besseres Miteinander der Generationen und gegen Vereinsamung.
Als Teil des Projektes entstand in Degmarn (Kreis Heilbronn) ein Begegnungscafé. Anlässlich des einjährigen Bestehens überreichte Lotto-Regionaldirektor Christoph Grüber am Dienstag (15. Mai) einen symbolischen Scheck an Brigitte Neyer-Strohmaier, stellvertretende Diözesanvorsitzende der CKD, und Gregor Haag, Diakon und Initiator der Initiative „Degmarn bewegt“. Auch Bürgermeister Matthias Schmitt war bei dem Pressetermin anwesend. „Die Initiative Degmarn bewegt hat unseren Ortsteil wirklich bewegt, zahlreiche neue Angebote geschaffen und dadurch Menschen zusammengebracht. Dafür sind wir als Gemeinde sehr dankbar“, so Bürgermeister Matthias Schmitt. In Degmarn hat sich seit 2015 eine enge Kooperation der katholischen Kirche mit dem Sportverein und der Gemeinde entwickelt. Gemeinsam soll die alte Schule zu einem Begegnungszentrum umgestaltet werden. Sigrid Schorn, Geschäftsführerin des Diözesanverbandes der CKD, dankte der GlücksSpirale für die Förderung des Projektes und der Projektinitiativen. Weitere Initiativen im Projekt „Menschen besuchen und begleiten“ führten vor Ort Sozialraumanalysen durch oder bauten nachbarschaftliche Netzwerke auf.

Die GlücksSpirale unterstützt aus ihren Erlösen zahlreiche wohltätige Organisationen wie etwa die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege. Dazu gehören die Arbeierwohlfahrt, der Deutsche Caritasverband, der Paritätische Wohlfahrtsverband, das Deutsche Rote Kreuz, das Diakonische Werk und die Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland. Deren Aufgabenbereich umfasst die Entwicklung von sozialpflegerischen Leistungen, Beratungs- und Betreuungsdiensten und andere vielfältige Hilfsangebote für Kinder und Jugendliche, Familien, Senioren und Menschen in sozialen Notlagen. Bereits seit 1976 ist die Wohlfahrtspflege in die Lotterie eingebunden. Seitdem wurden mit Hilfe der GlücksSpirale zahlreiche Projekte in die Tat umgesetzt.

In Baden-Württemberg fließen jährlich rund 18 Millionen Euro aus Lotteriemitteln zur Förderung sozialer Projekte. Der Hauptanteil in Höhe von 14,9 Millionen Euro stammt aus dem Wettmittelfonds, den das Land aus den Reinerlösen der staatlichen Lotterien bildet. Aus der Rentenlotterie GlücksSpirale werden weitere Mittel bereitgestellt. 2017 beliefen sich diese in Baden-Württemberg auf rund drei Millionen Euro für die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege.

Peter Bucher ist der Vorsitzende des Rates der CKD

In der konstituierenden Sitzung des Rates der CKD im Haus der Caritas in Stuttgart wurde am 06.02.18 Peter Bucher aus Ravensburg, Leiter der dortigen Vinzenz-Konferenzen, zum Vorsitzenden gewählt und Ingrid Steiner, Leitung der CKD-Gruppe Patenschaften aus Schorndorf, zu seiner Stellvertreterin.
Seit der Satzungsänderung 2015 werden die 3 bis 7 Mitglieder des Rates gewählt. In der Vertreterversammlung im Juli 2017 wurden zum ersten Mal fünf Mitglieder in den Rat der CKD gewählt. Sie haben die Aufgabe den Vorstand der CKD zu beraten und zu beaufsichtigen und den Haushalt zu beschließen.
Wir gratulieren Peter Bucher und Ingrid Steiner zur Wahl und freuen uns auf ein konstruktives Zusammenwirken von RAT und Diözesanvorstand in den CKD Rottenburg-Stuttgart!

Caritas im Lebensraum und Kirche am Ort

Die CKD – das Netzwerk von sozial-caritativ tätigen Ehrenamtlichen in Kirchengemeinden und sozialen Einrichtungen sind bestrebt, sich sozialraumorientiert und vernetzt zum Wohl von Menschen einzusetzen. Dabei verbinden wir uns mit der Pastoral und der Caritas vor Ort. Gerne verlinken wir Sie deshalb zu www.caritas-im-lebensraum.de und www.kirche-am-ort.de.

„Kinderarmut wohnt nebenan!“

… mit dieser Jahreskampagne macht der DiCV Rottenburg-Stuttgart auf das Ausmaß und die Folgen von Kinderarmut in Baden-Württemberg aufmerksam. Die gute wirtschaftliche Situation im sog. Musterländle lässt uns oftmals über Notlagen hinwegsehen oder sie verleitet dazu, die Betroffenen selbst für ihre Situation verantwortlich zu machen … ungeachtet der Rahmenbedingungen, die im Einzelfall dazu führen können, dass Menschen in Krisen oder finanzielle Notlagen geraten, aus denen sie aus eigener Kraft nicht mehr herausfinden. Als schwächstes Glied sind Kinder in besonderer Weise betroffen. Der DiCV Rottenburg-Stuttgart setzt mit der Kampagne „Kinderarmut wohnt nebenan“ im Jubiläumsjahr 2018, in dem der Diözesancaritasverband sein 100-jähriges Bestehen feiert, gezielt auf eine Verbesserung der Situation von Kindern in prekären Lebenslagen und auf die Stärkung von Kinderrechten. Damit wird die 2016 initiierte DiCV-Kampagne „Mach Dich stark“ in eine breite Öffentlichkeit gebracht.