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Sieben auf einen Streich
Caritas-Konferenzen lassen neue ehrenamtliche Angebote aufblühen

Stuttgart. Im Rahmen des Projekts „Unsere Stärke ist die Nähe“ der Caritas-Konferenzen Deutschlands (CKD) in der Diözese Rottenburg-Stuttgart entstanden an sieben Standorten in Stuttgart neue, weitgehend von Ehrenamtlichen getragene Projekte. Von März 2012 bis Juli 2013 war es in den sieben Teilprojekten darum gegangen, sozial-karitative Hilfenetzwerke aufzubauen und weiterzuentwickeln. Zeitgleich zum Dialogprozess der Diözese und zum Großprojekt „Aufbrechen“ des Stuttgarter Stadtdekanates leisteten die CKD damit einen handfesten Beitrag, wie ein Aufbruch von Gläubigen tatsächlich geschafft werden kann.

Im Stuttgarter Projekt entstanden vier so genannte „Orte des Zuhörens“ in den Gemeinden St. Hedwig in Möhringen, St. Ulrich in Fasanenhof, Salvator in Giebel und St. Michael in Sil-lenbuch, in denen Freiwillige für die Nöte der Menschen da sind. In der Seniorenwohnanlage der Caritas in der Stafflenbergstraße 48 (Gemeinde St. Konrad) setzte sich die Leitung für die Gewinnung Engagierter ein mit dem Ziel die Lebensqualität im Konrad-Miller-Haus zu er-höhen. Das Caritas-Pflegeheim St. Ulrich öffnete sich für die Bewohner des Stadtteils durch ein – zukünftig stärker ehrenamtlich betriebenes – Café an fünf Tagen der Woche und die rundum erneuerte Kegelbahn. Die Gemeinde Zum Guten Hirten in Stammheim entwickelte das neue Begegnungsangebot „Gemeinsame Zeit“ und St. Fidelis im Stuttgarter Westen er-neuerte die Besuchsdienste. Neue Ehrenamtliche wurden gewonnen, die Öffentlichkeitsar-beit intensiviert, die Angebote entweder neu eingerichtet oder überarbeitet und verbessert.

CKD-Diözesanvorsitzende Edith Scheffold zog ein insgesamt positives Fazit: „Durch unser Projekt ist in den Kirchengemeinden tatsächlich etwas aufgeblüht. Es ist etwas für die Men-schen entstanden und wir haben das uns Mögliche getan die Weiterentwicklung abzusichern. Uns ging es darum, in allen Projekten nah bei den Menschen zu sein. Die Ehrenamtlichen haben ihre Hilfen nicht für sich allein organisiert, sondern im Sozialraum verortet. Besonders gefreut hat uns die Kooperation von St. Ulrich und St. Hedwig mit dem Bezirksvorsteher Herrn Lohmann!“ Die Vernetzung zwischen Kirchengemeinden, Ehrenamtlichen, Kommunen und dem Caritasverband sei hier „gelungen und ein Modell für andere“. Die CKD stellten den Teilprojekten qualifizierte Fachkräfte zur Seite, die die Prozesse begleiteten. Finanzielle Un-terstützung kam von der Paul-Lechler-Stiftung, der Diözese, dem Diözesancaritasverband, dem Siedlungswerk, der Bruderhilfe Pax Familienfürsorge, dem Stadtdekanat und der Liga-Bank.

Im nächsten Jahr werden die Caritas-Konferenzen ein neues Großprojekt starten. Darin wird es um die Stärkung der so genannten Runden Tische der CKD im Dekanat gehen, also um die Stärkung und bessere Vernetzung des caritativen Ehrenamtes auf der mittleren Ebene.
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Sigrid Schorn, CKD-Diözesanreferentin, Geschäftsstelle der CKD, Strombergstr.11, 70188 Stuttgart, T: 0711/2633-1149, F: 0711/2633-1162, geschaeftsstelle@ckd-rs.de, www.ckd-rs.de